drluv blog. - lern endlich zu leben.

March 10, 2008

Wovon sollen die Deutschen leben?

Filed under: Uncategorized — webmaster @ 7:49 pm

Ja wovon denn? Westerwelle hat die Antwort!

Wovon soll Deutschland leben?

February 25, 2008

giraffe in quicksand.

Filed under: Uncategorized — webmaster @ 9:51 pm

Schau mich an.
well this is just fuckin perfect, stupid quick sand, stupid jungle rrrraaahhh I wanna bite someone in the face. mother fucker, mother fucker, mother fucker aaahhh fuck, stupid jungle, uh fuck.

February 4, 2008

fasching.

Filed under: Uncategorized — webmaster @ 11:24 pm

war sehr gut.

eine impression:

(erzbetrunken)

viel zu schreiben gibt es nicht, nur dass im zollamt die djs einen namentlich aufrufen, und das kölsch gut ist.

January 5, 2008

diva diva öffne dich.

Filed under: Uncategorized — webmaster @ 5:40 pm

An einem Tag, der eigentlich schon ob meiner Krankheit* verloren geglaubt war, entdeckte ich doch so einige tolle Sachen:

1. 1001 neue Bilder ins studivz geuppt.
2. http://www.kill-them-all.de/ wiederentdeckt mit dem wohl besten Konzertmitschnitt aller Zeiten. (Ärzte RaR 2007)
3. Zur entspannung lief dann noch das Ärzte Masters auf MTV.

Zudem habe ich mein Zimmer doch noch etwas in Ordnung bringen können, diese Krankheitsgeschichte ist nun auch in den letzten Zügen, d.h. am Montag sollte ich wieder erzfit sein, und am Montag steht wieder eine dieser Familyfeiern an, die bis morgens um 4 Uhr gehen.

*gott wie theatralisch, ich hab halt nur husten.

January 2, 2008

krank.

Filed under: gelaesch — webmaster @ 3:18 pm

erstmal das obligatorische “ich bin krank” bild von vor 3 jahren. (gut an den haaren und kafkas kleine fabel unter dem lebowski poster zu erkennen)

Wie kommt es eigentlich dazu, dass der Verfechter der “man wird durch Viren und Bakterien krank, aber nicht durch Kälte” Theorie, nach nur 3 Stunden draussen sitzen krank wird? Ich tippe da auf eine Verschwörung, ich weiss noch nicht ob es die Teppichindustrie ist, oder die ersteller dieser Katzenbilder, ich halte euch da auf dem laufenden.

Silvester lässt sich mit ziemlich wenig worten zusammenfassen: Superb. Kavaliersschmerzen nerven zwar, aber es hat das letztjährige Silvester bei weitem übertroffen. Daran Schuld waren natürlich mal wieder die gesamte Manschaft von 13 Leuten, die Stadt Hamburg, und alles was dazwischen lag. Waren auf jedenfall wieder ein paar Tage an die man sich noch lange erinnern wird.

Hier noch schnell der offizielle Soundtrack jener Tage.


December 23, 2007

dieses italia.

Filed under: gelaesch — webmaster @ 12:33 pm

Eines Vorab, dieser Bericht ist lang und auch langweilig, gegen Ende wird es evtl. interessant. Wenn ihr nicht alles Lesen wollt, dann schreibt auch nichts dazu ;)
Zudem wird er voller Rechtschreibfehler sein.

Throughout my Window I see Trouble
Am Anfang stand das Wort, oder auch das ticket Hahn->Pescara (Italien) die Weihnachtsfeier im Büro stand an, und wie die letzten 5 Jahre sollte sie auch wieder in Italien stattfinden. Nichts großes, kein First-class highend Hotel, sondern alles chillig und gut, Weihnachtsfeier unter Freundin, mit nem bekannten Gastwirt. Irgendwann vor 10 Jahren war ich auch mal dort, allerdings im Rahmen eines Urlaubes, und auch im Sommer. Diesmal wurde jedoch schnell klar, dass es arschkalt wird, also schön die Wintersachen einpacken. In Hahn angekommen, erstmal mit Kollegen am “Bit-Stop” ein zwei Bier getrunken, dann Check-In und ab in den Flieger. Während ich hinter mir schon ein “urgent, toilet, urgent!!” vernahm, machte ich es mir bequem für nen ziemlich kurzen (1 1/2 Stunden) Flug. Vater sei Dank, haben wir superbe Plätze direkt an den Flügen bekommen (dort ist der Notausgang = viel Beinfreiheit).
Auf dem Flug etwas unterhalten, Berge angeschaut (die Alpen tragen dieses Jahr übrigens fast keinen Schnee), dann ab zum Landeanflug, für uns natürlich ziemlich interessant, wir waren runter auf etwa 300Fuß als man die Triebwerke aufheulen hörte, und wie wieder an Höhe gewannen “Ah, nochmal ne schleife”, gesagt getan machte der Pilot nochmal ne schleife wegen der Starken Winde, kündigte (zur Sicherheit) schon mal eine dritte an, falls das Ganze nicht klappen sollte. Wir kamen dann doch im zweiten Versuch zu stehen. Gepäck geholt, und Zweiten Cheffe getroffen (er war schon mit Frau und Hund vorgefahren), dann noch schnell zum Mietwagen und ab ins Hotel. Das Hotel lag etwa 150m über diverse Feldwege erreichbar auf nem Hügel. Superber Blick, zum ankommen gabs Prosecco und ne Tolle Snack Platte mit Schinken und viel Käse und Wurst (oder auch die Rheingauer Wurstsorte mit “U” genannt: Uffschnidd). Kollege und ich gleichmal Bier geordert, was auch prompt kam, nach ein wenig Smalltalk bekamen wir Zimmerschlüssel und konnten uns erstmal frischmachen.

die 737 nach der Ankunft in Pescara

das italienische Bier: ganz gut.

mein Zimmer, mag klein aussehen, aber ist italienischer Standard in der Region für 50eur/Nacht inkl. Frühstück

Things keep warming up
Also erstmal Chillklamotten angezogen (das “offizielle” Essen mit Anzug etc., gabs ja erst am Samstag), und an den Tisch gesetzt. Und schon kam mein perfektes Italienisch zum Einsatz “Vino Rosso, Vino bianco”. Ziemlich unsinnig, weil der Gastwirt ja Deutscher war, aber egal. Zum essen gab es ca. 6 Gänge, genau erinnere ich mich nicht mehr, wir haben einfach zu viel gelacht und zu viel geredet, kam auch nicht dazu Bilder zu machen. Aber es gab Sehr guten Salat, tolles Knobibrot, viele verschiedene Fleischsorten, natürlich auch Spaghetti, dann noch Lammfleisch in 3 Variationen, zum Schluss grillfackeln und Bauchfleisch, dann noch abgefahrenen süßen Nachtisch mit Schokolade. Der Appetit war also erstmal wech, wir waren alle Knüppeldickesatt, also ging das eigentliche los: Trinken. Wegen Ereignissen der letzten Jahre, die ich hier nicht weiter Erwähnen will, lag es an mir die Familienehre zu retten. Das schon mal vorab: mir ist das gelungen, und zwar deutlich :ugly:
Nach noch mehr Gelächter und vielem Reden meinte der Mitgereiste Kunde “Spielt wer Doppelkopf?” Was folge war die wohl beste Partie, die ich mit verfolgen konnte, ich selbst widmete mich mit einem Kollegen den zwei verschiedenen Vinos und nem Schnapps der “Montenegro” hieß und mir als Avernaersatz gereicht worden ist. Lecker. Gegen 5 Uhr morgens sind wir dann ins Bett.

die ehre nach dem ersten Abend schon verteidigt (mitgenommen)

man hatte sich auf meine Ankunft vorbereitet

das Binnenmeer in san benedetto

das kleinere äußere Meer in san benedetto

nochmal Meer, diesmal von mir präsentiert

der berühmte Brunnen von san benedetto

der berühmte man mit einem Fenster im Bauch einen Zweig haltend in san benedetto

The anger begins
Gegen halb 10 kam ich aus der Dusche, das anfängliche Braune Wasser wurde gottseidank von glasklarem nicht mehr stinkendem Wasser begleitet, und fühlte sich extrems weich an. Beim Frühstück waren bis auf zwei schon alle dort, und ob des guten Weines hatte ich überhaupt keinen Kater, obwohl wir wirklich viel weggezischt hatten. Zum Frühstück erstmal einen Espresso Kaffee bestellt (ich lernte schnell, dass man in Italien nur Kaffee sagen musste, und man bekam den Espresso), Salami/Käse Brötchen und Müsli gegessen, dann noch Unterhalten und das Feuilleton der SZ gelesen (Klimawandel, sehr Ironisch wie ich noch feststellen sollte). Gegen 10:30 sind wir dann runter ans Meer gefahren, und haben uns Aufgetrennt 3 Leute in die Stadt zu Shoppen, der Rest mit Hund an den Strand. Es waren ca. 2° über Null, aber ich fand es superb, astreine Luft, viele Wellen, und dennoch klare Aussicht. Der Hund hatte auch tierischen Spaß, und sah aus wie Knecht Ruprecht zu seinen besten Zeiten. Dann allesamt in die Stadt, kaffeetrinken, noch ein wenig umherwandern, um festzustellen, dass in St. Benedetto del Tronto um 13:00 alles zumacht, keine Pizzaria hat offen, nichts. Hier und da evtl. ein kleines Kaffee aber das wars.
Zudem stellten wir fest, dass der Pilot gar nicht nach “Italien” geflogen ist sondern nach “Italia”, für Ortsunkundige: das ist das Land mit dem Stiefel, was nördlich von Deutschland liegt, und wo es assokalt ist, und kein Geschäft aufhat.
Also sind wir zum Auto runter, um zum Weihnachtsmarkt nach Grottamare zu fahren. Ich habe nur Kurz die Augen ausgeruht um nach 10 Minuten in einem Schneesturm aufzuwachen. Vadder ist gefahren, und ich fragte “Öhm… Haben wir Winterreifen?” “Nein” “Kehren wir um?” “Yepp, warte nur noch auf die Ausfahrt”. Langsam machte ich mir Gedanken, wie stark es denn beim Hotel geschneit hat, da wir ja noch diesen erzsteilen Hügel raufmussten. Zum Glück fuhren wir dem Schneesturm davon, der Rest Fuhr im Mercedes SUV weiter zum Weihnachtsmarkt, der hatte Winterreifen, Allrad und war vor allem kein Fiat. Wir kamen nach einem kleinen Stopp in der Stadt (wieder nichts zu essen, wieder kein Bier) im Hotel an. Fahrt war keine große Sache, mein Vater ist ein sehr guter Fahrer, und hatte den Bus gut im Griff. Oben angekommen hat uns der Gastwirt dankbarer weise Pasta mit Knoblauch und Ruccola gemacht. Wiedermal erste Klasse, und das obwohl wir gar kein Essen eingeplant hatten. Mitlerweile rief der SUV an: Alle Straßen sind dicht, und die Italiener haben keine Winterreifen. Wenn man nicht gerade nen Caterpilar fährt, nützen einem Winterreifen und Allrad auch nicht, wenn ein ganzes Volk keine Winterreifen im Winter hat. (und das obwohl es seit 2 Monaten regelmäßig unter 0° hatte). Wir machten uns langsam Sorgen, ob wir am Sonntag noch zum Flughafen kommen würden… Nach dem Essen und 2-3 Bier haben wir uns alle nochmal aufs Ohr gehauen, um gegen 18:00 wieder aufzustehen. Vadder hatte in der Zwischenzeit den Bus schon mal nach unten gefahren, denn mittlerweile waren die Schneeflocken so groß, wie ich sie bei uns seit 10 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Was ein Glück fährt der Gastwirt nen Defender, der kommt auch ohne Straßen über die Alpen. Mit Vadder und Freundin von Bruder schon mal nen Wein getrunken, dann kamen auch langsam alle anderen nach. Viel unterhalten und Getrunken, bis das große Festessen losging, vorher natürlich noch in Schale geworfen. Vorspeise war ein Krabbencocktail, dann Muscheln, dann Nudeln, dann Meeresfrüchte (einmal Lachs, einmal Tintenfischrisotto) dann Miesmuscheln, dann Langusten. Zum Schluss dann Ganze Forellen mit Füllung. Wir platzten, und orderten schon zwischendurch diesen Montenegro um durchzuhalten. Wiedereinmal erste Sahne, und von vorne bis hinten Perfekt. Als Abschluss gab es ein Sektglas mit Sekt und Zitronenparfee. Ich war im Himmel. Der Wein floss nur so ab, zwischenzeitlich hatte ich noch ein Geschäftliches Gespräch mit dem Gastwirt zum Thema Suchmaschienenoptimierung, superbe Laune, alle waren lustig. Dann wieder Doppelkopf, dann langsam gegen 4 Uhr sind wir alle ins Bett.

der Blick aus dem seitlichen Autofenster

nach dem zweiten abend.

Dieses Italia…
Nach dem Aufstehen wurde uns bewusst, dass dieses Italia es nicht gut mit uns meinte, auf den Tischen draußen lagen ca. 20cm Neuschnee, Sicht war gleich Null. Die Abendlichen Eskapaden á la “triff diese Lampe mit nem Schneeball” waren gar nicht mehr zu sehen ob des Neuschnees. Etwas sorgen haben wir uns wegen dem Flug doch gemacht, aber alles nachfragen kam zu einem “jaja fliegt”. Also haben wir uns aufgemacht zum Flughafen nach Pescara.

blick aus dem Frühstücksraum nach draußen.

am zweiten Abend ein Auto.

We’re going down
Dort angekommen, erstmal einen Redbull gezischt, dazu ein ziemlich großes Stück Pizza für 1,90EUR (die Pizzen kamen per Pizzaboten an, und wurden in die Auslage gelegt). Nach ner Stunde Warterei zum einchecken, dann schön Sicherheitskontrolle, eben das Übliche. Was in Hahn noch gepiept hat, war in Pescara okay, und umgekehrt. Als wir alle durch waren kam irgendeine gutaussehende Schnitte an diese Kontrolle, wir dachten schon “Boah superb, die muss doch piepen!”. Und ja! erst diese komischen Nuttenstiefel aus, dann noch die Jacke, wir haben noch drauf gewartet dass die lüsternden Italiener von Ihr verlangen zu Hüpfen, aber das Glück bliebe uns verwehrt. ich denke das war auch das letzte mal, dass ich an das Wort “Glück” ohne die Vorsilbe “un” gedacht habe. Wir sind dann ganz vorne an die Scheiben gegangen, noch mehr Schneeflocken, eine Fracht737 aber keine Passagier737. Was ziemlich seltsam war, denn in ner halben Stunde sollten wir boarden. Zweifel begannen sich breitzumachen, ganz am Ende des verschneiten Flughafens sah man ein (in Zahlen 1) Schneeräumer die Landebahn entlangfahren. Er war am einen Ende angekommen, und am anderen Ende war es bereits wieder verschneit. Das Klo (wie immer in Italien) eine Katastrophe, ich war bestimmt in 10 verschiedenen Läden, und jeder hatte die Pissoirs abgeklebt, stattdessen bekam man eine Art Keramik Loch mit gelber Umrandung geliefert. Der Gastwirt unserer Stammkneipe, dem Gnoom in Rüdesheim, scheint die abgefuckten Toiletten gewinnbringend nach Italien zu exportieren. Also warteten wir weiter, irgendwann hieß es “in Fünf Minuten gibt es Neuigkeiten”. Dann kam eine Durchsage, nach dem Wort “annullare”*, mussten wir gar nicht mehr auf das englische Pendant warten. Mein Vater lachte (wahrscheinlich aus Verzweiflung), ich machte meinen MP3player an, und hörte weiter Lagwagon - Live in a Dive.
Nach weiteren 10 Minuten gingen die Gates auf, und wir wurden zu unserem Gepäck geführt.

Der Frachtflieger, der wohl auch nicht mehr gestartet ist

Da sollte unsere 737 stehen.

Nochmal Bild aus dem Fenster heraus.

Der Mietwagenparkplatz vor dem Flughafen

All hell broke loose
Nun ging es los, wir haben uns erstmal gut verteilt, je zwei an den zwei offenen Autovermietungsständen, und zwei an den Infostand. Ich denke es musste an meinem Restalkohol, gepaart mit dem Redbull liegen, dass ich nicht komplett ausgerastet bin. Die Dame am Infostand hat erstmal kein English gesprochen, was ein Glück gibt es Touristen die italienisch können. Die Informationen waren die folgenden: “Keine Ahnung, Keine Ahnung, weiß nicht, vieleicht ein Flug morgen, aber am Mittwoch geht noch einer” “Ja, aber der am Mittwoch ist doch regulär und ausgebucht oder?” “Ja, nächster bitte”.
Die größten Helden saßen am Autovermietungsstand, nicht nur dass es keine Autos für 12 Personen gab (also auch nicht 2 Sechsitzer, 3 Viersitzer, 4 Dreisitzer, 6 Zweisitzer oder 12 Einsitzer), sondern sie hatten auch keine Schneeketten da (von Winterreifen will ich gar nicht erst anfangen). Aber das wäre generell eh egal, weil in Italien niemand Schneeketten/Winterreifen hat, und die Straßen nun eh zu sind. Wir haben uns etwas beraten, Witze gemacht, und der Kunde kam auf die Idee beim ADAC anzurufen, und sich nach einer Zugverbindung zu erkundigen, die Antwort ernüchternd: Ankunft FFM 10:00 am nächsten Tag. = 18 Stunden Zugfahrt, für uns eine astronomisch hohe Reisezeit, da wir mit 2 Stunden gerechnet hatten. Aber gut, es ging nicht anders, schließlich mussten wir alle am Montag wieder arbeiten. Gesagt getan, draußen fand sich schnell ein Taxistand, dort angerufen und ein drei Taxen zum Bahnhof geordert, Preis (laut Werbung) 15EUR.
Natürlich hatten alle Taxifahrer Sommerreifen, das war den Fahrern aber egal, so überholten sich die drei gegenseitig links, und rechts, beim abbiegen standen sie meist alle drei nebeneinander, und schlitterten fröhlich durch Pescara bis hin zum Bahnhof. Dort schrieb man uns per Hand eine Rechnung 75EUR für alle zusammen. Uns war das scheissegal, also zahlten wir, aus dem Augenwinkel bekomme ich mit, dass mein Bruder hinten schon einen bezahlte, das machte also nur noch 50eur. Ich hab meinen Vater informiert, und gab dem Fahrer nen Fuffi, der darauf “nononononono”. Ich “doch doch doch doch”, machte ihn auf English klar, dass einer der drei schon bezahlt ist. Nun ist etwas seltsames passiert, auf diesen Schock hatte er auf einmal seinen gesamten Englischen Wortschatz verloren, den er uns auf der Fahrt noch präsentiert hat, er sagte was von “policia”, ich sagte sowas wie “pass auf dass ich dich ned lang mache”, vom vater zurückgehalten, habe ich ca. 1001 mal gesagt “he already paid him, it’s 50 not 75″ Sachen wie “dickhead” oder “moron” sind wohl auch von irgendwem gefallen :ugly: Irgendwann gab der hintere dann zu schon bezahlt worden zu sein, also sind wir mit dem glauben “war ja ein Großraumtaxi, deswegen 25 anstatt 15″ in den Bahnhof eingetroffen. Dort hatte so ziemlich jeder Einheimischer ob unseren Anblicks Dollarzeichen in den Augen, schnell waren alle unsere Geldbeutel in der vorderen Tasche, und mindestens drei Leute bewachte unseren Gepäckhaufen. Aber gut, lang konnte das ja nicht mehr dauern, also sind wir zum Ticketschalter. Wohlgemerkt hatten nur noch zwei offen, und es stand überall alles auf English und Italienisch. Jedoch konnte keiner der beiden angestellten English. Mit viel ach und krack und telefonischer Hilfe haben wir dann ein Ticket nach Bologna organisiert, da sollte es dann weiter nach München gehen. Ein Bier (Becks… ihh) und eine weitere viertel Pizza später sind wir auch schon in den Zug eingestiegen.
Etwas gammelig, aber doch ganz in Ordnung, mit Stromversorgung und schönen braunen Kopfkissen, die man zwar auswechseln konnte, aber das hatte anscheinend noch niemand gemacht. Allemann hingesetzt und erstmal den Vino Rosso eingepackt, den wir vorher von der Firma geschenkt bekommen haben (es ist tierisch schwer, von einem nicht englisch sprechenden Italiener einfach 12 Becher zu bekommen, vor allem wenn er lieber die Cola für 3,50/ml verkaufen will). Schoppe getrunken, und festgestellt, dass der Adapter für den Föhn leider keine Schukostecker mag. Also haben wir dann mit nem Messer welches am Stobbezieher war, das Ding zurecht gestutzt, und uns schon mal auf nen Brand in dem Abteil eingestellt. Ich muss denke ich nicht erwähnen, dass bei Kunden (die nicht dabei waren) natürlich zu diesem Zeitpunkt alles schief ging, aber es in Italien (und wie sich herausstelle auch nicht zwischen München und Frankfurt) scheinbar keinen UMTS empfang gibt. Von daher konnten wir sie nur telefonisch vertrösten. Also machten wir uns in diesem Halbleeren Abteil auf dem Weg. Nach ca. einer Stunde kamen zwei junge Italiener rein, geiferten uns gleich alle an, eine Fragte dann den Kollegen neben mir “Do you speak english?” er “Yeh” sie “YOU ARE SITTING ON MY PLACE, THIS IS MY PLACE!” (capslock = schreien). Er lachte und stand auf. Man muss nicht erwähnen, dass das Abteil wie gesagt halb leer war, und sie sich auch auf bessere Plätze hätte setzen können, aber Okay, das war ihr Platz, den hat sie sich gekauft, ich Saß weiter auf meinem (der mir zugeteilt war, wir hatten das mit der Nummerierung verraft, also setzte sich der Kollege an den Vierertisch gegenüber). Und begnügte mich damit, mit den schlechten Kopfhörern (das sind die, bei denen man auch noch 10 Meter weiter hört, was gespielt wird) laut Musik zu hören oder ATHF zu schauen (bei Handbanana hat sie am seltsamsten geschaut). Pornos hatte ich nicht dabei. Irgendwann stiegen wir in Bologna aus. Veranzter Bahnhof, seltsame gestalten, aber es war auch schon spät.

ich am Bahnhof vor Pescara, erzglücklich.

If you happy and you know it…
Irgendetwas wollten wir noch tun, damit die 2 Stunden Aufenthalt vorbeigingen, nachdem wir festgestellt hatten, dass sich hinter jedem leuchtenden und blinkenden “Bar” Schild eine Art Schlachtkammer verbarg, haben wir es uns in der Lobby von nem 4 Sterne hotel gemütlich gemacht, mit Wlan Anschluss, gutem Bier aus der Region frisch vom Fass, und tollem Wein. (mein Vater meinte, die Getränke dort zahlt er, er hat mir bis jetzt immer noch gesagt wie viel er bezahlt hat, er hat nur Kopfschüttelnd den Zettel gefaltet :ugly: ). Die Klos waren auch superb, es roch nach Lavendel, überall standen getrocknete Blumen die herrlich duften. Die Schüssel an sich dennoch verranzt, die Zuleitung dürftig mit nem Hanfseil halb abgedichtet. Aber wenigstens keine kaputten Pissoirs, es gab überhaupt keine. Dafür war die Couch wohl die beste auf der ich je gesessen habe, und wie gesagt alle waren sehr freundlich und haben uns noch viel Glück gewünscht (und sie konnten english). Also wieder ab zum Bahnhof, an den Gleisen angekommen bot sich uns folgendes Bild

You cant spell ritardio without retard.

Erst einmal, ja, in Italien nennt man München Monaco, und Wien Wien. Zweitens, ja 1.00h Verspätung, vorher standen da nur 50 Minuten. Mein Bruder hat sicherheitshalber nochmal nachgefragt, die richtige Verspätung war dann 1:20 und wir sollten ja aufpassen in welches Abteil wir steigen, da sich der Zug in Bologna aufsplittet, der eine Teil fährt nach Wien, der andere nach Monaco München. Unser Wagen war 263. Wir harrten aus, dann kam eine Durchsage, und der Zug kam wirklich.
Wagen 261…
Wagen 262…
Der Zug bremste und war langsamer
Wagen 8…

Wagen 9…



Wagen 263. Jubel brach aus.
Wie stiegen ein, und waren Überrascht dass wir wirklich die Nachtexpress Schlafplätze hatten. Superb, wir hatten alle mehr oder weniger genug Platz (die über 1.90 so wie ich nehme ich mal aus, dass ist überall so), legten uns dann hin, und fuhren nach nur 40 Minuten Wartezeit am Bahnsteig los. Oder wie wir es nannten “Guggemol, nu schieben die Italiener den Bahnhof weg”. Wir fuhren ca. 30-60km/h. Und das über eine Stunde hinweg. Nein, es lag kein Schnee auf der Strecke. Kaum aus dem Bahnhof draußen, hörten wir folgendes Romantisches Geräusch.
MP3 File
(Aufnahme von 03:10)
Es war so laut, dass man sich nicht unterhalten konnte, wirklich man musste schreien. Im Schlafabteil, eines Deutschen Wagens.
Nachdem die Nette Deutsche Schaffnerin den italienischen Aushilfspersonal, welches die Uniformen nur trug um toll auszusehen erklärt hat, wie man das Nachtlicht einschaltet (sie meinte, dass würde ein etwa ner halben Stunde gemacht werden), dachten wir “okay, bis auf den Vibrierenden Wagen, und das Tolle Metall auf Metall Geräusch ist es ja ganz okay. Die Italiener kamen, schalteten das Nachtlicht ein, sagten “nonononono” schalteten wieder die volle Beleuchtung ein, und verließen den Raum. Wir haben sie im ganzen Zug nicht mehr gefunden. Wir sind auf den Strecken ca. alle Stunde angehalten, unsere Vermutung war es, um wohl das Öl auf den Gelenk welches wohl dieses Geräusch verursacht, komplett abzulassen und mehr Sand und Rost darauf zu kippen. Vorne saß unsere Buchhalterin mit Ihrem Mann, und wurden von ner sympathischen Irren drangsaliert, die 4 (in Punkten . . . .) Handys dabei hatte, sie alle auf Lautpsrecher stellte, und Wahllos leute anrief, die nicht wirklich davon begeistert waren (das konnte man hören). Ihr Mann (ex Handballer) hatte sich zum Glück unter Kontrolle, und nach nur 4 Stunden ist die Frau ja auch ausgestiegen. Einige von Uns machten es sich dann auf den vorderen Plätzen gemütlich um dort wenigstens einige Stunden schlafen zu können. Ich wurde irgendwann von einem Anruf meiner Mutter geweckt (ich glaube auf dem Brenner war das), sie könne meinen Vater nicht erreichen, steht vor der Firma und weiß nicht mehr wie die Alarmanlage ausgeht, ich geh also hinter, und finde den Autoschlüssel von meinem Vater auf nem Sitz. Im Kopf war ein Bild, wie ich gerade dem “Schicksal” in die Eier trete, mehrmals. Zurück wo alle Saßen war jeder am Telefonieren (wir hatten mittlerweile 8 Uhr Montags morgens -> Kunden). Mutter stellte dann per Telefonanleitung die Telefonanlage im Büro um, sodass das Handy die ganze Zeit klingeln konnte. Die Akkus wurden knapp. Mit ca. 3 (in Eckigen Klammern [ [ [) Stunden Verspätung in München ankamen, fanden wir diese Raucherzonen erstmal extrem witzig. Wir fühlten uns unbesiegbar, schließlich waren wir in München, Deutschland, alles sollte von nun an gut gehen.

das wohl beste Sofa in der Hotellobby

Fuck the System… wenigsten a bisschen.
Am Ticketschalter angekommen: “joah, der Anschluss fährt in 45 Minuten, allerdings gibts keine Gruppenkarten” “Entschuldigen Sie bitte, wir hatten gerade 3 Stunden Verspätung, und nun wollen Sie mir sagen, dass es keine Ermäßigung für 12 Leute gibt?” “Ja, allerdings könnten sie mit dem Bummelzug fahren der fährt in 2 Stunden und braucht 2 Stunden länger und…” Wir gingen zum nächsten Schalter “Einmal nach Frankfurt mit ICE, 85EUR/Person bitte.” Dieses Geräusch von knirschenden Zähnen kann auch ganz angenehm sein, wenn es jeder macht. Die Tickets in der Tasche ging es nach ner Dose Löwenbräu (2,30 Pfand enthalten), und nem Baguettebrötchen ab zum ICE. Dort war freie Platzwahl, wir haben uns wirklich gute gesichert und das klappte auch alles. Kurz nach München kam die Durchsage “in München ist auch der Bier und Bretzel wagen zugestiegen”. Wir jubelten, und orderten bei netten Frau, die viel gelacht hat, und sichtlich auch etwas verwirrt war, 3 Brezel und 3 Bier (Warsteiner, Franz Josef Strauß würde sich im Grabe umdrehen). In Frankfurt stieg ein Teil aus, um in den Rheingau zu fahren. Lustiger weise ging dann alles glatt, keine größeren Verspätungen (20 mins) und alles im grünen Bereich. Der Andere Teil ist direkt zum Flughafen weitergefahren, weil es von dort auf jeden fall einen Mietwagen gab (3 Leute hatten ja noch das Auto in Hahn stehen). Der Shuttlebus kam nicht in Frage, darauf hatte erstens keiner Bock, und natürlich kamen wir 55 Minuten vor der nächsten Abfahrt an.
Nach ca. 34 Stunden Odyssee Quer durch Italien, an Rimini und Innsbruck vorbei, war ich zuhause angekommen. Wollte am selben Abends eigentlich noch in die WG fahren, um das hier zu schreiben, und etwas zu arbeiten, schlief aber auf der Couch vor leckerem Geschnetzelten ein. 3 Kollegen und Vater sind nochmal in die Firma um bei den Kunden etwas zu retten, Mutti hinterher Fleischwurst mit Brot und Plätzchen für die Jungs mitbringen, damit die noch etwas zwischen den Zähnen hatten.

vor irgendeinem ranzzug in München

Nun endet die eigentliche Reisegeschichte, es folgt Bonus.
Morgens stieg ich ins Auto, machte es an. Leerlauf rein, und schnell das Eis weggekratzt. Ich stieg wieder ein und das Auto war aus. Ich wollt es anlassen, und es macht ein Geräusch als ob der Anlasser weniger wiederstand hätte. Ich legte nen Gang rein, um zu schauen ob die Batterie noch genügen Saft hat, und das hatte sie, das Auto bewegte sich ziemlich ruckartig. Also wieder nachhause, und Mechaniker angerufen, vor ca. 4 Stunden kam der Anruf “Bolzen an der Nockenwelle abgerissen, ich schau ob ich was schweißen kann, ansonsten lohnt es sich nicht mehr”.

Beim Nachhauseweg mit dem Golf meiner Mutter bin ich Sehnsüchtig an jedem Baum vorbeigefahren.

Einen Tag später stellte mein Mechaniker einen „kapitalen Motorschaden“ fest.

Also steht eines fest: Das nächste mal geht’s direkt nach Italien, und nicht nach „Italia“.

*ka wie das geschrieben wird.

December 4, 2007

pint nt

Filed under: dogmen — webmaster @ 1:48 pm

“Solange wir unsere Mitarbeiter nicht ausbeuten können, sehen wir keinen Sinn unsere Geschäfte zu erweitern”
Superb, wenn der Gesetzgeber bittet die menschenunwürdige unterbezahlung einzustellen, wird eben entlassen. Richtig so.

Ich als Verbraucher fühle mich natürlich ziemlich verarscht, so muss ich für einen Standartbrief weiterhin 0,55Cent bezahlen, anstatt z.B. 0,54Cent (auf Kosten von unterbezahlten Arbeitern). Mist.

December 3, 2007

wenn einem die galle hochkommt.

Filed under: dogmen, die dümmsten bundesländer — webmaster @ 5:48 pm

Okay, ich muss zugeben ich dachte es sei alles gesagt, genug angeprangert, und vor allem mehr als genug gemeckert.

aber:

ich weiss nichtmal recht, wo ich anfangen soll. Mitlerweile erscheint es mir schon fast oberflächlich sich über Sender aufzuregen, die einerseits den eigenen Reichtum auf kosten anderer anhäufen, und dann noch in einer nicht ansatzweise komischen Art und Weise über andere Reiche berichten, die die selbe Handlungsweise an den Tag legen.

Als “nicht weiter erwähnenswert” würde ich sogar die Kampagne gegen den Mindestlohn der Bildzeitung beschreiben. Nicht, weil sie sich wirlich ernsthaft darum schert, sondern einfach weil sie Teilhaber eines Privaten Postunternehmens ist, was schlichtweg die Arbeiter auf bestialische weise ausbeuten muss um mehr Gewinn und Rendite abzuwerfen. So werden mal schnell ein Paar Idioten herangezogen, die das ganze zu legimitieren versuchen, und das Dummvolk glaubt es auchnoch.
Evtl. würde ich mich dazu herablassen die Wahl in Russland als “interessant” darzustellen, aber auch nur, weil es nochnichtmal zu einer “politischen verurteilung” (sprich: “nichts”), seitens der “Westlichen Welt” gereicht hat. Der Aussenminister schrob etwas wie “Russland solle die Vorwürfe untersuchen”. Na super. Wenn man sich das als Kasperletheater vorstellt, so hat der Kasper gerade das Gretchen mächtig gefickt, leugnet das, und der Seppel sagt “Öhm Kasperle… prüfe doch bitte mal deine Aussage”. Während der Polizist auf dem Seppel dafür das Gas abdreht.

Da wir schon bei der Polizei sind, mitlerweile zählen Hakenkreuze und faschistische Handlungen nur als solche, wenn die Täter gefunden werden. Was wiederum toll ist für die Polizeistatistik ist (Hallo LKA Sachsen-Anhalt).

Aber das hat mich auch nicht weiter gewundert, gewundert jedoch hat es mich, dass ein “gewaltbereiter Seperatist” (zitat China) hier in dieses Land gelassen worde ist. Hört auf den Namen “Dalai Lama” und ist Friedensnobelpreisträger 1989. Aber was ein Glück hat die Deutsche Post schnell reagiert, und wegen Ihren wirtschaftlichen Interessen in China wegen “den Gründen” den Dalai Lama von allen Wermarken verbannt. Chinas lupenreine demoktratische und nicht staatlich kontrollierte Presse sprach auch von “Bestürzung des chinesischen Volkes”, als dieser sich mit Politikoberhäuptern traf. Lustig, denn normalerweise ist es in China sitte das Volk so gut wie es geht zu verarschen und auszunutzen, und garnicht erst über die Reisen de Dalai Lama zu berichten.

Ich würde die Tatsache, dass die Deutsche Wirtschaft es begrüßt in China Menschen auf eine perverse Art und weise auszunutzen um den eigenen Gewinn zu steigern als “evtl. Erwähnenswert” abheften. Das abschlachten von Mönchen zuzulassen, nur im die Wirtschaftsinteressen deutschlands (ebenfalls im Pradiesstaat China) zu sichern, ist jedoch schon “ungewöhnlich”.

Aber hey, es gibt auch gutes zu berichten: wir leben im Aufschwung, auf kosten von elendig verreckenden Menschen in China, Südafrika, Taiwan, Vietnam, YOURFAVORITESTATEHERE wegen der CDU und SPD, die einen Scheiss damit zu tun hat großes leistet.

August 4, 2007

zusammenfassung der letzten wochen.

Filed under: Uncategorized — webmaster @ 1:21 am

1. Aqua Teen Hunger Force Colon Movie Film for Theaters

2. Das offizielle BB-Leon Fantuch floppte kommerziell gesehen ganz schön

3. dafür ist KIZ nun irgendwie kommerziell ganz weit vorne, schade eigentlich aber was will man machen.

(zumindest kann ich nun behaupten, auf der tour gewesen zu sein, als sie prinz porno selbige geklaut haben)

4. wenn wir schon bei “tour” sind. einige haben wohl gedoped, wer hätte das gedacht?

5. die neue beastie boys ist draussen, gespickt mit 11 sommerhits

6. It’s Mister Melon to you, you… fool!

partielle abwesenheit.

Filed under: Uncategorized — webmaster @ 12:58 am

verzeiht mein nichtstun, aber ihr wisst, ich habe insiderinformationen was wirtschaftliche angelegenheiten angeht, und somit wusste ich natürlich auch vorher von diesem milchpreis schock. ich verkaufe momentan meine kleidung, und teilweise auch meinen körper, um mir weiterhin milchprodukte leisten zu können, wirklich unerträglich. umgerechnet gebe ich nun satte 89cent mehr aus im monat. wo soll das geld denn bitte herkommen?


von ihm?

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